Marcus berichtet von seinen Eindrücken beim IRONMAN ITALY EMILIA-ROMAGNA

Der Ironman Italy sollte unter keinen guten Vorzeichen stehen. Kurz vor dem Wettkampf zog mich eine fieberhafte Grippe 2 Wochen aus den Verkehr. Dennoch wollte ich natürlich in Italien antreten und natürlich auch finishen.
Bereits am Wochenende zuvor reiste ich nach Italien, um im Vorfeld auch etwas runter zukommen. Das Wetter war zunächst mit 30 Grad ein Traum, ehe am Mittwoch ein Gewitter das ganze ändern sollte. Am Donnerstag und Freitag war es kühl und das mehr war so rau , das ein Testschwimmen am Tag vor dem Rennen abgesagt werden musste.
Zum Glück wurde es am Renntag etwas besser. Das Meer war etwas ruhiger und die Sonne strahlte. Um 7:45 erfolgte der „Rolling Start“ für die knapp 3000 Athleten . Geschwommen wurde in der 22.5 Grad warmen Adria, in der italienischen Ferienregion Emilia-Romagna.
Nach 1:12 h hatte ich wieder Boden unter den Füßen und konnte mich auf in die lange Wechselzone machen. Auf dem Rad begann zunächst die Aufholjagd und ich verschwendete keine Gedanken an den Ausfall der letzten Wochen und so zog ich zunächst meine Werte durch , die auf eine Radzeit um 5:00 h hinaus laufen sollten. Der Plan ging auch zunächst auf, bis mich dann bereits nach 60 km ein leichter Schwächeanfall ausbremste. Durch die Grippe hatte ich damit fast gerechnet. So konnte ich meine Werte nicht mehr halten, konnte das Rad aber trotzdem noch nach 5:19 h in der zweiten Wechselzone abstellen.
Die Laufstrecke führte dann über 4 Runden von Cervia nach Milano Maritima, abwechslungsreich und zuschauerfreundlich. Ich konnte nicht ganz das hohe Tempo laufen, dafür aber ohne jede Schwäche in einer konstanten Pace , bis zum Schluss. Und so konnte ich die letzten 5 km noch einmal deutlich anziehen. Mit einem 3:50 er Marathon sicherte ich mit dann eine Zeit von 10:38. Aufgrund der letzten Wochen ein versöhnliches Ergebnis.

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